Wir stellen Ihnen hier erste Projektergebnisse vor:

ARBEITSPAKET – WISSENSTRANSFER – (UNVERSTÄNDLICHE) KOMMUNIKATION

Mit der Entstehung von Nichtwissen bzw. Wissen an unterschiedlichen Quellen wie Schulen, Universitäten und Wirtschaftsbetrieben beschäftigte sich das Projektteam der Fachdidaktik Physik an der Karl-Franzens-Universität Graz.
Im Zentrum der Forschung standen folgende Fragen:

–  welche Art von Nichtwissen in ökonomischer, gesundheitlicher oder persönlicher Hinsicht kann sich nachteilig auswirken?
–  mit Hilfe welcher Methoden (Handlungs-) kann Wissen verständlich und nachhaltig vermittelt werden?

Im Rahmen des Arbeitspakets entstanden ein Mitmachlabor, drei Diplomarbeiten (1-3) und eine Projektarbeit (4):

1. Gregor Radlingmaier: Betriebserkundungen: nur ein freier Tag oder eine echte Lernchance für Lernende und Lehrende? mehr

2. Anna Fallmann: Einfluss eines Mitmachlabors auf das naturwissenschaftliche Interesse von Schülerinnern und Schülern

3. Angelika Renz: Auswirkungen eines physikalischen Mitmachlabors auf Schülervorstellungen bezüglich Forschung

4. Nora Wastl: Über das Wesen der Naturwissenschaft – Naure of Science (NOS) mehr

sowie eine Abhandlung über den Begriff des Nichtwissens. mehr

Posterpräsentation Bei der 10 Jahre RFDZ Physik-Feier im Herbst 2016 haben Angelika Renz und Gerhard Rath ein Poster über das Projekt “JungforscherInnen auf den Spuren des Nichtwissens” präsentiert.

Ein schönes Ergebnis des Projekts ist das Mitmachlabor Physik!
Kinder und Jugendliche können in dieser Einrichtung wissenschaftlich experimentieren und mit WissenschafterInnen der Universität Graz unmittelbar in Kontakt treten.

 

ARBEITSPAKET NACHHALTIGES LERNEN

Um den Umgang mit der Informationsflut näher zu erforschen, wurde eine Fragebogenerhebung an einem Grazer Gymnasium durchgeführt. Der Fokus wurde auf die Nutzung des Instant Messengers WhatsApp gelegt, da dieser Sofortnachrichtendienst besonders unter den Jugendlichen sehr beliebt ist und rege genutzt wird. Die Ergebnisse zeigen, dass die befragten Jugendlichen sehr unterschiedlich auf WhatsApp-Nachrichten reagieren. mehr

Publikation:
Arifi, Barbara / Bachmann, Gerhild (2016): Smartphones und Whatsapp in der jugendlichen Alltagswelt. In: Merz – zeitschrift für medienpädagogik, 5, 2016, S. 49 – 53.

Posterpräsentation auf der OEFEB-Tagung 2016 “Forschung trifft Praxis. Was kann Methode leisten” in Graz

Aus den Ergebnissen der Begleitstudien am IEB wird ersichtlich, dass nach Meinung und Erfahrung von SchülerInnen bzw. Studierenden, Nichtwissen auf unterschiedlichen Ebenen entsteht – Nichtwissen kann durch die Umwelt, beispielsweise digitale Medien, aber auch durch eigenes Lernverhalten beeinflusst werden. In einigen Punkten ergänzen sich die Ergebnisse aus den Befragungen von SchülerInnen und Studierenden, teilweise werden aber auch unterschiedliche Aspekte genannt. mehr

Fast jeder Jugendliche besitzt heutzutage ein eigenes Smartphone und verwendet dieses auch mehrmals täglich. Laut Vorwissenschaftlichen Arbeiten (VWAs) am Akademischen Gymnasium Graz entsteht NICHTWISSEN bei Kindern und Jugendlichen durch ein Überangebot an digitalen Informationen.  mehr

 

ARBEITSPAKET PRÄSENTATION

Zu einer gelungenen Präsentation gehören neben dem Fachwissen, schlicht und einfach gehaltene Folien, Unterhaltungsfaktor und ein verständlicher Wissenstransfer. Präsentationstrainings für SchülerInnen und StudentInnen haben gezeigt, dass das WISSEN über wissenschaftliches Präsentieren eher mangelhaft ist (NICHTWISSEN). Selbst eloquente Ausdrucksweise (StudentInnen) bzw. die besten PowerPoint – Kenntnisse (SchülerInnen) garantieren noch keinen interessanten Vortrag. Aufgrund dessen standen Fähigkeiten wie freies Sprechen ohne Notizen und Übungen mit hohem Unterhaltungsfaktor im Vordergrund jeder Trainingseinheit.  mehr

In der Projektzeit sind auch zwei Bücher entstanden, die die Themen Präsentation und verständliche Kommunikation auf unterhaltsame Art und Weise behandeln.

Zielgruppe: LehrerInnen und SchülerInnen
Autorin: Jolanta Paltauf, Dr.
 

 
ARBEITSPAKET – GEHIRNFORSCHUNG

Führt das mentale Lösen einfacher und schwieriger Aufgaben zu unterschiedlichen Aktivierungsmustern im Gehirn? Kann das Anwenden von Wissen – oder eben Nicht-Wissen – mit modernen bildgebenden Methoden der Gehirnforschung beschrieben werden? Immer mehr Menschen verlassen sich auf Navigationssysteme, um an das gewünschte Ziel zu kommen. Die kognitive Aufgabe „den Weg finden“ hat dadurch eine komplett neue Bedeutung. Welche Folgen hat diese Umverteilung auf kognitive Fähigkeiten und Kenntnisse? Dieser Fragestellung wurde an der TU im Rahmen von zwei Masterarbeiten und einer Bachelorarbeit nachgegangen. mehr

 

Publikation
Scherer, R., Feitl, S., Schlesinger, M. and Wriessnegger, S.C., 2017. Towards a General-Purpose Mobile Brain-Body Imaging NeuroIS Testbed. In Information Systems and Neuroscience (pp. 133-140). Springer International Publishing.